Variantenkonfiguration mit Alterra

  • Komplexe Produkte auf Kundenwunsch konfigurieren
  • Expertenwissen interaktiv verfügbar machen
  • Variantenkonfiguration für Product Information Management
  • Variantenkonfiguration für Webshops
  • Verbesserung der  "Information Supply Chain"

Product Information Management und Variantenkonfiguration

Neben der Tatsache, dass im B2B-Bereich häufig komplexe Produkte nach speziellen Kundenanforderungen konfiguriert werden müssen, geht auch der allgemeine Konsumtrend dahin, viele Varianten eines Produkts anzubieten, um immer vielfältigere Bedürfnisse und Wünsche der Kunden befriedigen zu können.

Bei der Erfassung, Bewerbung, Bestellung und Fertigung komplexer speziell auf den Kunden abgestimmter Produkte unterstützt Sie die Variantenkonfiguration

Schematische Darstellung der Variantenkonfiguration

Durch die Variantenkonfiguration kann das Produktmarketing und die Auftragserfassung so optimiert werden, dass durch die Auswahl vorgegebner Parameter ein Produkt so angepasst wird, dass man auf die Wünsche des Kunden im Rahmen des vorhandenen Konzepts schnell eingehen kann. Dadurch kann ein Kunde definieren, wie sein Produkt am Ende aussehen wird. Er kann beispielsweise beim Kauf eines Bürostuhls seine Wünsche einbringen und den Stuhl so nach seinen Bedürfnissen optimal konfigurieren. 

Neben diesem positiven Effekt für den Kunden trägt der Variantenkonfigurator dazu bei, dass die "Information Supply Chain" im Unternehmen optimert wird - vom Webshop (eCommerce) über Vertrieb, Produktion und Konstrukton und Einkauf.

Positive Effekte für Kunden und Hersteller durch Variantenkonfiguration

  • Komplexe Produkte können auf Kundenwunsch konfiguriert werden.
  • Just in Time Konfektion auf Kundenwunsch möglich.
  • Verbesserung der "Information Supply Chain" im Unternehmen.
  • Kostenkontrolle für Einkauf und Fertigung.
  • Expertenwissen kann multipliziert werden.
  • Einsatz der Variantenkonfiguration im Marketing mit Product Information Management.
  • Einsatz der Variantenkonfiguration in Webshops  (eCommerce).

 

Variantenkonfiguration am Beispiel "Bürostuhl"

An dieser Stelle möchten wir das Prinzip der Variantenkonfiguration unter Alterra am eingängigen Beispiel "Bürostuhl" erläutern.


Variantenkonfiguration am Beispiel Bürostuhl

Bei der Einrichtung der Variantenkonfiguration gehen wir schrittweise vor.

1. Erzeugen einer Produktklasse mit Eigenschaften

Wir erzeugen eine Klasse Bürostuhl mit diesen Eigenschaften:

  • Material: Leder, Stoff
  • Farbe: Braun, Schwarz, Grün, Rot, Blau, Grau
  • Armlehnen: ja, nein
  • Gestell: Aluminium gestrahlt, Aluminium beschichtet silber, Aluminium beschichtet schwarz
  • Rollen: ja, nein
  • Rollen Typ: hart, weich

Der absolut einfachste Fall der Variantenkonfiguration wäre damit abgebildet: ein virtuelles Produkt mit beliebig miteinander kombinierbaren Eigenschaften. Dieser Fall kommt in der Realität aber eher selten vor. Im Normalfall gibt es Beziehungen zwischen den Eigenschaften eines Produkts, wie zum Beispiel Einschränkungen für die Kombinierbarkeit der Eigenschaften.

2. Setzen von Bedingungen

Um Beziehungen zwischen Eigenschaften definieren zu können, gibt es in Alterra ein Beziehungsmanagement. Hier können Bedingungen für die Auswahl von Produkteigenschaften definiert werden. Für unser Beispiel "Bürostuhl" gibt es die Einschränkung, dass der Bezug aus Leder nur in den Farben Braun und Schwarz hergestellt werden soll. Daneben kann der Kunde Rollen wählen - tut er das, hat er die Auswahl zwischen harten Rollen für weiche Böden oder weichen Rollen für harte Böden.

3. Anlegen eines Grundprodukts

Als Basis für die spätere Konfiguration der Varianten benötigen wir ein Grundprodukt beziehungsweise einen "Produktmaster". Von diesem Produktmaster sollen sich später die gewünschten Varianten ableiten lassen. Diesem Datensatz kann nun die Klasse "Bürostuhl" und auch das passende Beziehungswissen zugewiesen werden.

4. Aufruf des Variantenkonfigurators und Erzeugen der Variante(n)

Vom Produktmaster aus kann man den Variantenkonfigurator aufrufen. Danach wählt er ganz einfach die gewünschten Merkmale zu seinem Produkt aus. In unserem Beispiel könnte dies sein:

  • Material: Leder [x] Stoff [ ]
  • Farbe: Braun [ ] Schwarz [x]  (nicht in Frage kommen die in Stoff verfügbaren Farben: Grün, Rot, Blau, Grau)
  • Armlehnen ja [x] nein [ ]
  • Gestell: Aluminium gestrahlt [ ] Aluminium beschichtet silber [x] Aluminium beschichtet schwarz [ ]
  • Rollen: ja [x] nein [ ]
  • Rollen Typ: hart [ ] weich [x]

Schematische Darstellung der Variantenkonfiguration

 

5. Variantenkonfiguration im Webshop, auf der Webseite oder im Callcenter

Der Variantenkonfigurator kann als Webmodul auch in Callcenter-Anwendungen, auf Webseiten oder im Webshop genutzt werden. Technisch ist der Variantenkonfigurator relativ einfach an vielen Stellen integrierbar - zum Beispiel als Plugin für Shopsysteme (z.B. Magento, Shopware, Oxyd), Content Management Systeme (z.B. Drupal, Typo3, Wordpress, Magnolia) oder Intranetseiten (z.B. Sharepoint).

6. Erzeugen von Standard-Variantenprodukten

Für bestimmte Zwecke wie zum Beispiel für die Erstellung von Produktkatalogen, egal ob elektronischer Katalog oder Printkatalog, die ein möglichst umfassendes Bild des Sortiments vermitteln sollen, bietet es sich an, verschiedene Varianten eines Produkts darzustellen. Daneben gibt es natürlich Varianten, die häufig vom Kunden verlangt werden. Solche Varianten sollten einmal angelegt und bei Bedarf aufgerufen werden, statt sie immer wieder neu über den Variantenkonfigurator zu erzeugen. Es lassen sich also gezielt einzelne Varianten zur wiederholten Nutzung vorhalten.  Bei Alterra bedeutet das, dass diese Varianten zusammen mit anderen Produkten, die nicht vom Variantenkonfigurator kommen, direkt im PIM System verwendet werden können.

Erzeugung von Varianten im Batchmodus:
Bei relativ einfachen Variatenprodukten ist es möglich, alle möglichen Varianten im Batchverfahren automatisch zu erstellen. Diese Methode hat aber ihre Grenzen dort, wo die Anzahl der Attribute und deren Kombinierbarkeit die Anzahl möglicher Varianten exponeziell ansteigen läßt.

 

Variantenkonfiguration von Möbeln - viele Attribute - viele Varianten

In diesen Fällen muss man sich auf die Erzeugung bestimmter, wichtiger Varianten beschränken.

 

Weitere Möglichkeiten der Variantenkonfiguration

Einpflegen von Stücklisten pro Attribut

Möchte man den Variantenkonfigurator nicht nur zum Erstellen einer Produktvariante für Marketingunterlagen oder für das Auslösen einer Bestellung nutzen sondern auch zum Initialisieren eines Produktionsprozesses, so können zu Attributen Materialstücklisten hinterlegt werden. Diese Stücklisten umfassen alle Componenten, die potenziell für die Produktion eines Variantenprodukts benötigt werden - daher der Begriff "Maximalstückliste".

Erstellung einer Auftragsstückliste

Hat der Benutzer eine Variante erzeugt, kann dazu dann direkt die entsprechende Auftragsstückliste ausgegeben und als Produktionsauftrag genutzt werden.

Variantenkonfigurator: Export in OFML®

Im Bereich Büroeinrichtung können Produktdaten im Format OFML® (Office Furniture Modelling Language) ausgegeben werden. Dieses Format enhält konfigurationsrelevante Informationen, Produktbeschreibungen und kaufmännische Informationen für Planung und Angebotserstellung in Inneneinrichtungsprojekten.

 

Kompatibilität mit ERP

Import von Beziehungswissen aus SAP VC

Die Variantenkonfiguration in Alterra ist größtenteils kompatibel mit SAP VC. Sofern eine Produktkonfiguration in Alterra oder einem angeschlossenen Webshop erforderlich ist, kann das Beziehungswissen aus SAP VC (Variant Configuration) übernommen, transformiert und in Alterra als Konfigurationsprofil für einen Produktmaster genutzt werden.

Andere führende ERP Systeme

Der Alterra Variantenkonfigurator ist unter anderem kompatibel mit:

  • Microsoft Dynamics AX (Axapta Product Builder)
  • Microsoft Dynamics NAV (Navision)
  • Infor (Product Configuration Management)

 

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