Sepia Alterra PIM und SAP

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Die Zusammenführung aller produktrelevanten Informationen erlaubt eine umfassende Sicht auf Produktdaten und deren effiziente Bearbeitung. Eine der Voraussetzungen dafür ist die Integration von PIM und ERP - bei größeren Unternehmen bedeutet dies häufig: SAP. 

Der Vorteil der Integration von PIM und ERP liegt darin, dass relevante Informationen nicht doppelt gepflegt oder aufwändig synchronisiert werden müssen. Die Integration von Sepia Alterra und SAP kann auf auf 3 alternative Weisen erfolgen: 

1. Variante: Datenaustausch über Webservices

Die Umsetzung erfolgt nahtlos über Webservices. Dabei können die System in verschiedenen Netzen beheimatet sein und über Firewall-Grenzen hinweg einen Datenaustausch vornehmen.

Technisch wird die Integration über Webservices auf beiden Systemen umgesetzt. Auf dem SAP-System werden Stammdaten per Webservice bereitgehalten und über   einen JAVA-Applikationsserver dem System Alterra angeboten. Alterra greift die Daten selektiv über definierte Webclient Aufrufe ab. Der Vorteil dieser serviceorientierten Schnittstelle: 

  • Daten können selektiv ausgetauscht werden.
  • Daten können vor der Übergabe nach PIM validiert werden.
  • Datensätze können vor der Übergabe umgerechnet werden.
  • Datenfelder können vor der Übergabe gemappt werden.

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Schaubild: Integration von Sepia Alterra PIM in SAP mittels SOAP.

 Unser Schaubild zeigt schematisch die Integration von SAP ERP und Sepia Alterra mittels SOAP (Simple Object Access Protocol), RFCs (Remote Function Calls) und remote-fähigen SAP Funktionsbausteine (Z-Bausteinen).

Die Bearbeitung der Produktdaten erfolgt nach Priorität aufgeteilt:

  • Eingabe der Stammdaten, Preisinformationen:  SAP
  •  Eingabe von Marketing und vertriebsrelevanten Daten: Sepia Alterra PIM
  • Ausgabe in Vertriebskanäle: aus Sepia Alterra PIM.

Integrationsaufwand bei Wahl dieser Variante: mittel

2. Variante: Datenaustausch über ETL (ETL = Extract Transform Load)

Bei dieser Variante wird SAP über ein ETL-Modul an Alterra angeschlossen. Mittels dieses Moduls können Feld-Mappings für die Verbindung zwischen dem SAP-Materialstamm und dem Alterra Stammdaten erstellt, zeitgesteuert Ausleitungen gefahren werden. Das ETL-Modul ermöglicht Ihnen einen einfachen Zugriff auf die unterschiedlichsten Datenquellen. Hierbei werden Daten aus mehreren Datenquellen mit ggf. unterschiedlichen  Strukturen in der Zieldatenbank Alterra PIM vereinigt. Behilflich ist dabei eine ausgefeilte Benutzeroberfläche, die auch komplexe Feld-Mapping-Definitionen leicht von der Hand gehen lässt. 

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Schaubild: Integration von SAP und Alterra mittels ETL

Zugriff auf SAP-Stammdaten per SAP-Plugin für ETL

Das SAP-Plugin dient als SAP-Schnittstelle, die eine schnelle Anbindung des ETL-Moduls in bestehende SAP-Landschaften ermöglicht. Mit dem SAP-Connector erhalten Sie bequemen und schnellen Zugriff auf Ihre gesamten SAP-Datenbestände. Das Tool bietet umfangreiche Suchhilfen nach allen relevanten Informationen und berücksichtigt dabei das SAP-Berechtigungskonzept.

Mit dem SAP-Plugin für ETL steht Ihnen ein professionelles und benutzerfreundliches Tool zur umfangreichen Nutzung Ihrer SAP-Daten zur Verfügung. 

Die Vorteile dieser ETL-basierten Schnittstelle: 

  • Einfache Modelierung der Schnittstelle durch GUI-Unterstützung.
  • Einfaches Einrichten zeitgesteuerter Übergaben durch integrierte Task-Verwaltung.
  • Transformation der Daten vor Übergabe ins PIM über komfortable Benutzeroberfläche einstellbar.

Integrationsaufwand bei dieser Variante: mittel

3. Variante: Datenaustausch per SAP IDoc

Bei dieser Variante wird SAP über den Seeburger IDoc-Konverter an Alterra angeschlossen. Mittels dieser Konverter-Software können SAP-IDocs eingelesen, konvertiert, gemappt und in den Alterra Stammdatensatz übernommen werden. Die Übertragung erfolgt zeitgesteuert.

Datenaustausch über IDoc

Schaubild - SAP - IDoc - Alterra

Optional kann dabei die Rückführung von Datensätzen direkt aus Sepia Alterra per IDoc erfolgen. Die Erzeugung und Übermittlung der IDocs läuft über den SAP-Java-Connector - siehe Schaubild.

4. Variante: Direkter Zugriff auf SAP Materialstamm 

Für den Export von Stammdaten aus SAP, insbesondere dem Materialstamm, kann das Speichern in Richtung Excel recht hilfreich sein. Zu beachten ist, dass (bei SAP R3)  eine Begrenzung auf 65 Kilobite pro Datensatz nicht überschritten werden darf.

Zum Export der Stammdaten können folgende native SAP-Tools verwendet werden:

  • QuickViewer
  • Query

Mit diesen Tools ist auch einer bidirektionaler Datentransfer von und nach SAP möglich. Die Daten zum Materialstamm sind in folgenden SAP-Tabellen abgespeichert:

Allgemeine Materialdaten MARA
Materialkurztexte MAKT
Werksdaten zum Material MARC
Materialbewertung MBEW
Lagerortdaten zum Material MARD
Mengeneinheiten zum Material MARM
Verkaufsdaten zum Material MVKE
Prognoseparameter MPOP
Vorplanungsdaten MPGD_MASS
Steuerklassifikation zum Material MLAN
Materialdaten pro Lagernummer MLGN
Materialdaten pro Lagertyp MLGT

Integrationsaufwand bei dieser Variante: hoch

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