OFML mit PIM nutzbar machen
für Omni-Channel-Marketing

  • OFML über PIM für moderne Anwendungen nutzen
  • Vorhandene Daten optimieren und ausgeben.
  • Individuelle Produkte per eCommerce anbieten
  • Kataloge automatisch erzeugen

Der Datenstandard OFML (Office Furniture Modeling Language) wurde vom Verband "Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V." ins Leben gerufen, um für die Möbelbranche einen allgemeinen Standard zur Beschreibung und Konfiguration von Möbeln und für die Raumplanung - also die Kombination von Möbeln verschiedener Hersteller zu etablieren. Ohne diesen Datenstandard, so die Überlegung der Initiatoren, hätte jeder Hersteller sein eigenes Datenformat - somit eigene Insellösungen. Eine Raumplanung, die Mobiliar mehrerer Hersteller verbindet (Tische von Hersteller 1, Stühle von Hersteller 2, Schrank von Hersteller 3), wird erst möglich, wenn die Daten der Hersteller standardisiert vorliegen.

 

OFML mit PIM im Omni-Channel-Marketing

OFML mit PIM im Omni-Channel-Marketing

OFML ist ein sehr komplexes Format - mit Nachteilen

Das Ergebnis dieser Bemühungen ist der Datenstandard OFML, der mittlerweile auch von einigen Möbelherstellern genutzt wird. Dieses Format hat aber einige Nachteile: es basiert leider nicht auf neueren Standards wie XML sondern wurde als relationales Tabellen-Format definiert. Das bedeutet, dass für dieses Format diverse Tabellen mit Abhängigkeiten untereinander erzeugt werden müssen. Daneben wird zur Definition von Abhängigkeiten zwischen Produkt-Attributen und zum Beschreiben von Regeln zur Preisfindung eine spezielle Programmiersprache eingesetzt.

Die Dokumentation zum Format ist an einigen Stellen lückenhaft, ein quelloffenes System zur Nutzung der Daten existierte bisher nicht. OFML wird von den meisten Nutzern über spezielle Software der Firma EasternGraphics gepflegt, erzeugt und visualisiert. Man könnte diese Situation als Monopol innerhalb einer Branche bezeichnen - gut für den einen Softwarehersteller, der alle Bereiche abdeckt – schlecht für die Unternehmen, die Software nur aus einer Quelle beziehen können.

OFML Zielrichtung: Datenbasis für Planer und Architekten

Das ursprüngliche Ziel der Entwickler dieses Datenformats war, dass Unternehmen über eine genormte Schnittstelle Architekten und Planern Daten zur Raumplanung zur Verfügung stellen konnten. Leider sind bisher nur wenige Softwarefirmen auf den OFML-Zug aufgesprungen, sodass von der Erstellung der Daten bis hin zur Raumplanung die Softwarekomponenten nur aus der Hand des Urhebers des Formats kommen.

Bisher gibt es kaum Software zur Nutzung der Daten im eCommerce

Für die Nutzung im eCommece über das Internet war das Datenformat von Anfang an wohl nicht ausgelegt - eher zur Nutzung auf Rechnern mit lokal installierter Software.

In den letzten Jahren ist allerdings das Bedürfnis gewachsen, Produktdaten für Webshops, Webseiten, Apps und Online-Portale - Stichwort: Omni-Channel-Marketing - zu nutzen. Der Urheber des Formats hat zu diesem Zweck nachträglich eine sogenannte "OFML-API" herausgebracht, über die man die extrem träge relationale Datenstruktur für Webseiten nutzbar machen kann - allerdings sind die Zugriffe auf die Daten wegen der vielen Relationen zwischen den Tabellen sehr langsam. In Webshops kann der Aufruf einer Produktseite so gerne einmal mehr als 10 Sekunden in Anspruch nehmen. Diese Ladezeiten sind natürlich nicht akzeptabel. Auch mehr Rechenleistung kann hier nur bedingt Abhilfe schaffen.

Lösung Step 1: Konvertierung der relationalen Datenbasis in XML

Um nun einen ersten Schritt weg von der antiquierten Datenhaltung und Übermittlung über ein Format mit diversen Tabellen zu gehen, setzte Sepia einen Konverter für OFML nach XML um. Das Ergebnis dieser Konvertierung ist ein offenes, gut lesbares und in modernen Anwendungen nutzbares Datenformat. Einige konzeptionelle Nachteile von OFML wie die eigene Definitionssprache für die Preisfindung sind damit natürlich nicht auszuräumen, jedoch ist zumindest sichergestellt, dass die Daten lesbar, validierbar und importierbar sind.

Lösung Step 2: Import des XML in Alterra PIM

Um nun diese Produktdaten für Marketing und Vertrieb zu nutzen, wird in Unternehmen für gewöhnlich PIM Software eingesetzt. Für Alterra PIM hat Sepia einen Import für OFML-XML umgesetzt. Dieser Import schreibt den OFML-Datenbestand in das PIM-System, wo er für Ausgabekanäle wie Webshop, Webseite, Apps oder Produktkatalog aufbereitet und optimiert werden kann.

Ein umfangreicher Webkatalog mit Darstellung von Produktvarianten oder eine umfangreiche Preisliste werden so auf Knopfdruck abrufbar. Alterra PIM kann sowohl die Datenbasis als auch Preisfindungslogik aus OFML abbilden und weitere Informationen aufnehmen, die für Vertrieb und Marketing wichtig sind.

Dadurch werden für Ihre Daten nun neben der Verwendung in Planungstools andere mindestens ebenso wichtige Ausgabekanäle nutzbar:

  • Nutzung des OFML in Webshops (z.B. in OpenSource Shopsystemen)
  • Variantenkonfiguration im Vertrieb
  • Produktkonfiguration im eCommerce (z.B. mit Alterra PCM)
  • Automatische Katalogerstellung (Printkataloge und Websites)
  • 3D Produktkonfiguration (Beispiel-Konfigurator hier ansehen)
  • Ausgabe der konfigurierten Produkte als hochauflösende gerenderte 2D-Grafiken

Fazit

Mit überschaubarem Aufwand wird durch die Nutzung und Aufwertung der beim Hersteller ohnehin vorhandenen OFML Daten ein überzeugender Zusatznutzen generiert, der weit über das ursprüngliche für das OFML-Format definierte Ziel hinausgeht. Die Konvertierung von OFML in ein offenes gut nutzbares Format und die anschließende Optimierung der Produktdaten im PIM-System erschließen viele neue Möglichkeiten für Produktmarketing und Vertrieb. Vorhandenes Datenmaterial kann nun endlich für Omni-Channel-Marketing eingesetzt werden - jenseits proprietärer Branchenlösungen

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Projektberichte

Lesen Sie diese Projektberichte über die Integration von Alterra PIM:

Diese international operierenden Unternehmen haben mit Hilfe von Alterra PIM erfolgreich ihr Produktdaten-Management  verbessert.

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