3D-Produktkonfiguration

  • Neue Marktpotenziale heben.
  • Individuelle Produkte optimal visualisieren.
  • Umsatz hochpreisiger oder komplexer Produkte steigern.
  • Beratungsintensive Produkte per eCommerce verkaufen.

3D-Konfiguratoren erschließen neue Märkte

Für bestimmte sehr stark individualisierte Produkte war der Vertrieb über das Netz bisher schwierig und die Umsätze über diesen Vertriebsweg gering. Abhilfe schaffen dreidimensionale Produktkonfiguratoren mit realitätsnaher Animation. Bisher nur mit hohem Vertriebsaufwand verkäufliche Produkte lassen sich so vom Kunden über diese 3D-Produktkonfiguratoren selbständig konfigurieren. Schnell zwischen Abendessen und Primetime eine neue Sitzgelegenheit konfigurieren und bestellen, per Smartphone „sein“ perfektes Auto designen – was vor 20 Jahren noch undenkbar war, ist heute möglich und wird mehr und mehr genutzt.  War Maßware früher der Inbegriff des Luxus, so kann man sich mittlerweile individuelle Lieblingsprodukte mit wenigen Mausklicks konfigurieren und dann  an die Haustür liefern lassen.  

 

Beispiel: 3D-Produktkonfigurator für Möbel - Auswahl einer Farbvariante

Illustration: 3D-Produktkonfigurator für Möbel - Auswahl einer Farbvariante


Der Standard-Onlineshop funktioniert für individualisierte Produkte nur bedingt. Der Kunde will sein persönliches Kauferlebnis und die Konkurrenz auf dem Markt der Onlinehändler ist riesig. Auffallen und gezielt den Kunden ansprechen lautet also die Devise für den Anbieter.

Räumliche Visualisierung in Echtzeit

Lag der eCommerce Umsatz 2005 im B2C-Bereich noch  13,8 Milliarden Euro im Jahr Jahr, so hatte er sich 2014 schon schon mit 39 Milliarden Euro verdreifacht – Tendenz steigend.

Das Internet ermöglicht es dem Kunden Preise und Qualität zu vergleichen, Erfahrungsberichte zu lesen und sich auszutauschen. Erst nach ausgiebiger Recherche entscheidet sich der Kunde für sein zukünftiges Produkt. Je teurer die Investition, desto ausgiebiger auch die Informationsbeschaffung im Vorfeld.

Unternehmen reagieren natürlich schon längst auf das veränderte Verbraucherverhalten:
Jeder professionelle Online-Anbieter lockt und hält Kunden mit einer progressiven Webseite, einem benutzerfreundlichem Onlineshop, einer positiven Außenwirkung und einem zuverlässigen Kundenservice.

 3D-Produktkonfigurator für Möbel - Auswahl von Schubladen und anderen Komponenten

Illustration: 3D-Produktkonfigurator für Möbel - Auswahl von Schubladen und anderen Komponenten


Für viele Produkte reicht als Information eine möglichst umfangreiche Produktbeschreibung und eine Reihe von Produktfotografien aus.
Aber: für komplexere Produkte, für die eine Vielzahl von Variationen möglich sind, reicht dies bei weitem nicht. Hier ist die neue Königsdisziplin auf dem heiß umkämpften Markt die 3D-Produktkonfiguration, durch die der Kunde in die Lage versetzt wird, das für seine Bedürfnisse optimierte Produkt zu „erschaffen“.  So kann er sein Produkt in Echtzeit zusammenstellen  und direkt ordern.

Was kann mit einem 3D-Konfigurator konfiguriert werden?

Prinzipiell alles – vom einzigartigem Schuhwerk über den individuellen Kinderwagen bis hin zu kompletten Einfamilienhäusern können von Herstellern und Händlern Konfigurationssysteme eingesetzt werden.

Potenzielle Bereiche für 3D-Produktkonfiguration:

  • Möbel
  • Fahrzeuge
  • Fahrräder
  • Werkzeuge
  • Beleuchtung
  • Verbindungselemente
  • Baumaschinen
  • Maschinenbau
  • Haushalts- und Küchengeräte
  • Medizintechnik u.v.m.

Ein weiterer Bereich, in dem 3D-Produktkonfiguratoren allgemeine Akzeptanz erreicht haben, ist die Modeindustrie und hier speziell die Maßfertigung von Bekleidung. Mit der fortschreitenden Verbesserung der Grafikleistung moderner Anzeigegeräte, ist auch die Echtzeit-Visualisierung komplexer Oberflächen möglich. Die fotorealistische Darstellung von Produkten mit frei wählbaren Oberflächen und Farben ist mittels 3D-Produktkonfguration keine Utopie mehr - ausreichende Rechenleistung für 3D-Rendering vorausgesetzt.

 3D-Produktinfiguration in der Modebrachne - hier MaßhemdI

 Illustration: fotorealistische Darstellung konfigurierbarer Kleidung - hier Maßhemd.

Mit einem guten Produktkonfigurator, leistungsfähigen Servern, ansprechenden Fotomontagen, live erzeugten 3D-Grafiken und einer einfacher Handhabung sollte es möglich sein neue anspruchsvolle Kundschaft mittels eindrucksvoller Konfigurationsmöglichkeiten anzusprechen. 

Zielgruppe, Produkte und Design sind entscheidend

Um den richtigen Konfigurator für sich zu finden, sollten diese Punkte unbedingt beachtet werden:
Zuerst muss sich der Händler bewusst machen, wen er mit seinen Produkten erreichen will. Eine Zielgruppenanalyse ist unabdingbar – Technik affine Kunden lassen sich oft nicht mit schicken Grafiken beeindrucken, sondern wollen essentielle Infos auf den ersten Blick. Produkte, bei denen das Design im Vordergrund steht, müssen auf visueller Ebene überzeugen. Die Wünsche der Kunden sind also ausschlaggebend für die Wahl des Konfigurators.

Eine Sache aber ist Grundlage für alle Produktkonfiguratoren:
Die Handhabung sollte so einfach wie möglich sein.  Im Idealfall surft der Kunde im Internet, landet auf der Webseite eines Händlers, entdeckt den Konfigurator und bekommt alles was er benötigt - innerhalb weniger Klicks. Das Herumspielen mit den verschiedenen Varianten (siehe auch: Variantenkonfiguration) bleibt dem Kunden im Gedächtnis und sollte einen gewissen Spaßfaktor mit sich bringen. Ist man gestresst und gefordert im beruflichen Alltag, sollte das Konfigurationserlebnis Entspannung bringen und nicht zusätzlich Nerven und Zeit kosten.

Schnelle Ladezeiten entscheiden daher auch über das Verweilen auf einer Webseite. Bietet man einfache Produkte in seinem Onlineshop an, so ist dies kein Problem. Viele Gegenstände bieten nicht unendlich viele Varianten an, sondern sind begrenzt konfigurierbar. Zu komplexe Dinge – nehmen wir das – Extrembeispiel„Häuser“  - sind dagegen zu schwer in einem 3D-Konfigurator umzusetzen. Dies liegt an der großen Vielfalt der Varianten  - in diesem Fall von der Wahl des Grundrisses bis zu der Farbe der Haustür ist alles individuell. Hier sind  3D-Konfiguratoren eher hinderlich, da das Konfigurationsszenario zu lange dauert und der Kunde kein interessantes Produkt innerhalb weniger Minuten erhält.

Besser eigenen sich daher Produkte, die mit 3-5 Konfigurationseinstellungen ein nachhaltig unterschiedliches Design oder eine optimierte Funktion erhalten – im Möbelhandel, bei Autos oder Fahrrädern aber auch bei Medizinprodukten oder in der Industrie sind daher Konfiguratoren ein vertriebsunterstützendes – wenn nicht sogar „verkaufsermöglichendes“ Hilfsmittel.

3D-Produktkonfigurator für Möbel - vollständig konfiguriertes Produkt mit Preiskalkulation

Illustration: 3D-Produktkonfigurator für Möbel - vollständig konfiguriertes Produkt mit Preiskalkulation.


Da 3D-Produktkonfiguratoren auf optischer Basis arbeiten, sind ansprechende Grafiken natürlich das A und O. Produkte müssen in höchster Qualität präsentiert werden und nach Möglichkeit von mehreren Seiten  zu betrachten  sein. Zoomen ermöglicht es sich ein genaueres Bild zu machen, da so auch kleinste Details sichtbar werden. Daher sollte die Qualität der 3D-Animation möglichst hoch sein.

Produktdesign und Marketing nutzen eine Datenquelle

Für Variantenprodukte ist es also ratsam mit 3D-Animationen zu arbeiten, die einmal  in 3D hergestellt werden und dann bei beliebig vielen Produktvarianten verwendet werden können.

So spart man  schon für das Marketing  Produktionskosten, da das Produkt nicht nur vollständig am Rechner entworfen wird, sondern auch viele Marketingunterlagen sowie der 3D-Konfigurator direkt aus diesen Daten erstellt werden können.

Die Variationsmöglichkeiten wie Oberflächen und Farben werden über Texturen direkt in der Konstruktionsphase berücksichtigt. Im Optimalfall muss also nicht einmal ein Ausstellungsstück des Produkts vorhanden sein. Verkauft wird direkt über die Konstruktionsdaten (CAD = Computer Aided Design).

Die Farb- und Materialvarianten werden am Computer designed und in den Konfigurator eingepflegt. Bei dem von einem guten Produktkonfigurator erzeugten Bildmaterial sollte der Kunde nur kleine Unterschied zwischen Animation und einer Fotografie sehen können.

Alle Kosten im Blick zu haben ist ein zusätzliches Kriterium für Kunden. Preise einzelner Komponenten sollten während des Konfigurierens angezeigt und am Ende als Summe präsentiert werden.  So kann sich der Kunde permanent an seinem Budget orientieren und wird am Ende nicht von einem zu hohen Kaufpreis abgeschreckt.

Klare Vorteile durch 3D-Produktkonfiguratoren

Der finanzielle Aufwand in einen 3D-Konfigurator kann eine hohe Investition sein, die aber oft sehr lohnend ist. Die Vorteile liegen  auf der Hand:  Mit einem passenden Konfigurator sichert man sich ein Alleinstellungsmerkmal, mit denen sich der Händler von seiner Konkurrenz nachhaltig differenziert. Vertrieb über einen Produktkonfigurator alternativlos. Zusätzlich funktioniert ein Produktkonfigurator unabhängig von Ort, Zeit und Personal. Lange Kommunikationswege bleiben erspart und Unstimmigkeiten kann  vorgebeugt werden.

Der Händler kann zudem Beschaffungs- und Produktionsplanung optimieren, auf spezielle Anfrage produzieren, eventuell Lagerbestände senken und somit auch Lagerhaltungskosten sparen. 

Das Produkterlebnis bleibt dem Kunden durch eine 3D-Animation im Gedächtnis und die Kaufentscheidung wird so nachhaltig positiv beeinflusst. Ohne großen langfristigen Aufwand kann ein Händler so auf individuelle Wünsche eingehen und zielgruppengerecht Kunden ansprechen.

Für bestimmte Produkte ist der Vertrieb über einen Produktkonfigurator alternativlos: hier gibt es als kostenintensive Option nur die Möglichkeit  des aufwändigen persönlichen Planungsgesprächs. Was natürlich  eher zu vermeiden oder auf die kniffligsten Fälle zu beschränken wäre.

Produktkonfiguratoren lassen den Kunden bereits in Eigenregie ein Produkt weitgehend gestalten. Meist ist dann für den Verkaufsabschluss nur noch ein minimaler persönlicher Vertriebsaufwand nötig.


3D-Produktkonfiguratoren bieten somit im besten Fall einen 24/7 Service und fördern dabei auch noch die Individualität und Kreativität der Kunden – und damit auch die Kundenbindung. Enttäuschte und unzufriedene Kunden selektieren sich so automatisch aus dem Kundenstamm raus. Somit sinken zusätzlich sogar noch die Reklamations- und Abwanderungsraten.

Fazit: 3D-Produktkonfiguratoren heben Potenziale

Durch 3D-Produktkonfiguratoren können ganz neue Marktsegmente für den Online-Handel erschlossen werden. Wo bis vor kurzem nur eine aufwändige Kundenberatung zum Verkaufsabschluss führte, kann heute über Online-Konfiguratoren ohne Reibungsverlust und mit hoher Zielgenauigkeit anspruchsvolle Kundschaft gewonnen werden. Dabei zählt natürlich die optimale Mischung aus Beratungsgespräch und eigenständigem Handeln des Kunden. Und immer beachten: der Kunde muss mit möglichst wenigen Klicks zum Ziel gelangen!

 

Weiter zum Alterra Variantenkonfigurator (Alterra VC) >>>

 

 

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